Sind auch Sie auf der Suche nach der Richtigen? Die Rede ist natürlich von der richtigen Bettdecke. Groß soll sie sein, aber nicht zu groß. Kuschelig möchten wir sie haben, aber dabei nicht erdrückend-warm. Wir erklären, was den Unterschied zwischen Federdecke und Daunendecke ausmacht, so dass Sie entscheiden können, wie Sie sich in Zukunft nachts zudecken möchten.

Was Daunendecken einzigartig macht

Schon unsere Großeltern waren davon überzeugt, dass Daunenbetten im Schlafzimmer das absolute Non-Plus-Ultra sind. Sie wussten, in Sachen Bauschkraft und Isolierfähigkeit sind sie allen anderen Bettenfüllungen weit überlegen.

Und bei guter Pflege ist es übrigens durchaus möglich, dass Ihre Großeltern ihre Daunendecken aus früheren Zeiten noch immer haben, denn immerhin sind sie äußerst strapazierfähig und schmutzabweisend.

Hartnäckig hält sich das Gerücht, Daunendecken seien für Allergiker ungeeignet. Das ist allerdings nur in Ausnahmefällen zutreffend. Nur wenige Menschen haben eine Daunenallergie. Wer unter einer Hausstaubmilbenallergie leidet, kann beruhigt zur Daunendecke greifen. Wichtig ist nur, dass Sie darauf achten, ein Inlett (also die Hülle) zu wählen, auf dem die Milben sich nicht festsetzen.

Daunen oder Federdecke: Die Unterschiede

Daunendecken sind strapazierfähig, schmutzabweisend und sehr langlebig.

Daunenbetten sind äußerst hygienisch. Eine Reinigung ist nur alle zwei Jahre etwa notwendig. Schütteln Sie Ihre Daunendecke am besten täglich auf, damit die Daunen nicht reißen und nichts von ihrer Wirkung einbüßen.

Mal schwitzen wir nachts, mal frieren wir nachts – eine gute Daunendecke sorgt für Temperaturausgleich, ganz egal, welche Temperaturen vor dem Fenster vorherrschen. Wer nachts schnell schwitzt, wird feststellen, dass eine Decke mit Daunenfüllung äußerst leicht und atmungsaktiv ist. So sorgt die Zudecke für ein gutes Schlafklima.

Und nicht zuletzt schmiegen sich die Daunen Ihrer Körperform optimal an und sorgen für einen unglaublich hohen Kuschelfaktor, wie wir ihn von unserem Bett eben erwarten.

Wann Federdecken eine gute Wahl sind

Kann ein Oberbett mit Federfüllung da mithalten? Nicht wirklich, lautet die ernüchternde Antwort gleich vorweg.

Wann Daunenbetten und Federkissen eine gute Wahl sind

Daunen eignen sich vor allem für anschmiegsame Bettdecken. Federn geben Kissen die nötige Formstabilität.

Der einzige wirkliche Vorteil des Federbetts liegt darin, dass es um einiges preisgünstiger ist als die qualitativ hochwertigere und in ihren Funktionen überzeugendere Daune.

Davon abgesehen sind Federn aufgrund ihrer Struktur und Beschaffenheit deutlich schwerer als Daunen und gleichzeitig weniger anschmiegsam. Und häufig stechen die Federkiele durch das Inlett der Decke.

Aber: Kopfkissen mit Federfüllung erweisen sich als äußerst gute Wahl, da die Federn weniger nachgeben und so formstabiler sind. Der Kopf stößt auf sanften Widerstand und ist damit die perfekte Unterlage für eine ergonomische Schlafposition.

Der Unterschied zwischen Daunen und Federn

Der Volksmund vermischt im Sprachgebrauch Daunen und Federn gerne einmal. Federn bilden das sichtbare, äußere Gefieder aller Vögel am Wasser, in der Luft und am Land. Als Daunen werden hingegen das Untergefieder einiger Vögel, insbesondere von Enten und Gänsen bezeichnet, das dem Wärmeschutz dienen soll.

Schon auf den ersten Blick unterscheiden Federn und Daunen sich deutlich. Während Federn länglich sind und einen deutlich spürbaren Kiel in der Mitte haben, sind Daunen in ihrer Struktur strahlenförmig, weicher und leichter.

In Form und Aufbau liegt auch das Geheimnis der Isolierfähigkeit der Daunenfedern begründet: zwischen den einzelnen Daunen bildet sich ein Luftpolster, das für perfekten Temperaturausgleich sorgt.

Auf die richtige Mischung kommt es an

Die Nachfrage nach Daunen ist groß und das spiegelt sich im Preis für das flauschige Füllmaterial. Grundsätzlich gilt: Eine Daunendecke ist eine Investition, die sich bezahlt und in Ihrer Schlafqualität auch bemerkbar machen wird. Daunendecken mit 100 % Daunenfüllung sind aus diesem Grund die weitaus beste Wahl.

Wer sich für eine Daunendecke mit Federnanteil entscheidet, sollte gut auf das Mischverhältnis der Innenfüllung achten. Nicht nur nimmt das Eigengewicht der Decke zu, die Daune kann auch nicht mehr ihre gesamte Wunderwirkung entfalten. Ein Mischverhältnis von 90 % Daune zu 10 % Federn bewegt sich allerdings noch in einem guten Rahmen.

Gänse-, Enten-, oder Eiderdaunen?

Wussten Sie, dass Daune nicht gleich Daune ist? Natürlich bestechen alle Daunenprodukte durch hohe Qualität, eine fast schwerelose Leichtigkeit und herausragende Wärmeeigenschaften. Der Unterschied liegt in Größe und Gewicht der Daunen. Je größer die Daune desto besser wärmt die Bettdecke.

Daunenbetten oder Federbetten?

Auch Katzen können kuscheligen und anschmiegsamen Daunenbetten nicht widerstehen.

Der Sieger im Preis-Leistungs-Verhältnis und damit ein echter Kassenschlager sind Entendaunen. Sie sind das ideale Füllmaterial für Kopfkissen und Bettdecken, versprechen kuschelweiche Träume und vergleichsweise niedrige Preise. Achten Sie beim Kauf allerdings darauf, dass Ihrer neuen Lieblingsdecke keine Kunstfasern oder ein zu hoher Anteil an Entenfedern beigemischt ist.

10 % weniger Gänsedaunen müssen verarbeitet werden, damit Bettdecken ähnlich bauschig sind wie im Fall einer Entendaunenfüllung. Hochwertige Gänsedaunen haben den Durchmesser einer 1-Euro-Münze und speichern dementsprechend viel Luft für eine gute Isolationskraft und Wärmeleistung. Gerade im Winter sind Bettdecken mit Gänsedaunenfüllung eine hervorragende Wahl.

Die kalte Jahreszeit überstehen Sie allerdings am besten, wenn Ihre Decke mit Eiderdaunen gefüllt ist. Die Eiderdaunenente lebt in Island und das erklärt auch, warum die Decken so unglaublich warm und kuschelig sind. Das Unterkleid der Eiderente ist sehr kostbar – auch deshalb, weil das gefiederte Tierchen unter Artenschutz steht.

Auch hier gilt: Mischen erlaubt. Entscheiden Sie sich beispielsweise für ein Produkt mit Enten- und Gänsedaunen oder einem geringen Anteil an Federn für bessere Stabilität.

Welche Bettdecke ist die richtige für welche Jahreszeit?

Neben der Entscheidung, welches Füllmaterial eine Bettdecke haben soll, stellt sich auch die Frage danach, wie viele Decken ein Mensch überhaupt benötigt. Puristen würden wahrscheinlich sagen, eine hochwertige Bettdecke sei mehr als genug, andere investieren in eine Decke für jede Jahreszeit.

Wenn Sie eine einzige Daunendecke suchen, die allen Ihren Anforderungen gerecht wird und das ganze Jahr über für Schlafkomfort sorgt, finden Sie in einer Vier-Jahreszeiten-Decke das Produkt Ihrer Wahl. Das Geheimnis liegt in einer Kombination zweier Decken, die je nach Temperatur einzeln oder gemeinsam verwendet werden können.

Wer für den Sommer eine besonders leichte Überdecke möchte, um nachts nichts in Schwitzen zu geraten, sich im Winter unter einem Berg von Daunen eine Höhle bauen möchte und für den Übergang die perfekte Zwischenlösung anstrebt, sollte saisonale Bettdecken erwerben.

Im großen Vergleich von Daunen und Federn zeigt sich klar, welche Innenfüllung ihre Vorteile ausspielen kann. Daunendecken sind eine Investition, die sich auf viele Jahre bezahlt machen wird und ruhige Träume verspricht.  

Veröffentlicht von Christina

Leave a reply

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.