Diese Schlafhaltung der Seitenschläfer ist äußerst beliebt, da sie den Rücken besonders gut entlastet. Aber wie auch für die anderen beiden Schlafpositionen (Bauchschläfer und Rückenschläfer), benötigt man als Seitenschläfer ein abgestimmtes Schlaf-Setup. Dabei können kleine Anpassungen, wie die Dicke des Kissens oder die Härte der Matratze, ausschlaggebend für die Schlaf-Qualität sein. Dieser Artikel erklärt das perfekte Schlaf-Setup für Seitenschläfer.

Die Charakteristik der Seitenschläfer

Das Schlafen auf der Seite ist äußert verbreitet. Es wird geschätzt, dass ca. 59% der Menschen auf der Seite schlafen. Gehören auch Sie zu den Seitenschläfern?

Seitenschläfer haben sehr spezielle Ansprüche an ihr Schlaf-Setup. Sie bewegen sich viel im Schlaf und schlafen gelegentlich auch in anderen Positionen. Im Tiefschlaf liegen sie jedoch meist in ihrer Lieblingsposition, der Seitenlage.

Die optimale Matratze für Seitenschläfer

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Die ideale Matratze muss die Wirbelsäule perfekt entlasten!

Seitenschläfer, sowie Personen mit breiten Schultern, sollten die Halswirbelsäule entlasten und verhindern, dass der Schulterbereich in die Matratze einsinkt. Somit muss sich die Matratze den Hüften und Schultern anpassen, sodass weder die Wirbelsäule eingeknickt, noch Druck auf Hüfte und Schultern ausgeübt wird. Wie bei anderen Schlafpositionen sollte die Wirbelsäule eine Gerade bilden.

Für Seitenschläfer wird eine Sieben-Zonen-Naturlatexmatratze empfohlen, da diese für eine anatomisch korrekte Haltung sorgt und gleichzeitig die Wirbelsäule entlastet. Für Personen mit breiten Schultern wird empfohlen, eine weiche Matratze mit Oberflächenelastizität zu kaufen, damit kein unnötiger Druck auf die Schulterpartie erzeugt wird.

Beim Liegen ist es wichtig, die Wirbelsäule zu entlasten. Ist die Matratze zu hart, kann der Körper nicht richtig einsinken und die Wirbelsäule wird nach oben geknickt. Umgekehrt, hängt die Wirbelsäule durch und es entsteht ebenfalls ein Knick, wenn die Schlafunterlage zu weich ist. Beides kann zu Rückenschmerzen führen, weshalb eine passende Matratze so wichtig für Ihren Schlaf, ist.

Das perfekte Kissen für Seitenschläfer

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Das perfekte Kissen stützt den Nacken und beugt Verspannungen vor!

Das Kopfkissen bei Seitenschläfern sollte das Schulter-Hals-Dreieck ausfüllen und den Kopf stützen, um die Halswirbelsäule in einer geraden Position zu halten. Damit wird ein Überstrecken oder Abknicken des Halswirbels verhindert. Seitenschläfer kuscheln daher gerne mit ihrem Kissen, bis die Position bequem ist.

Es kann auch ein Nackenstützkissen verwendet werden, das aufgrund der anatomischen Form perfekt für Seitenschläfer geeignet ist. Allzu weiche Kissen sollten nicht verwendet werden, da sie nicht genügend Stabilität bieten und nicht die nötige Tragfähigkeit besitzen, um den Kopf in der Seitenlage optimal abzustützen.

Für Seitenschläfer gibt es spezielle Kniekissen, welche verhindern, dass man die Beine zu stark anwinkelt und somit die untere Wirbelsäule überdehnt. Diese entlasten auch die Hüften und den Ischiasnerv im Oberschenkel. Auch ein Seitenschläferkissen kann benutzt werden, um den oberen Rumpf zu stützen. Beide Kissen erhöhen den nächtlichen Liegekomfort für Seitenschläfer und führen zu einer besseren Haltung.

Optimales vs. falsches Liegen

Ist die Matratze zu hart, wird die Wirbelsäule nicht ausreichend entlastet und es kommt zu Rückenschmerzen. Ist sie zu weich, wird die Wirbelsäule in die andere Richtung geknickt und hat nicht genug halt. Auch in diesem Fall kommt es zu Schmerzen, meist im Lendenwirbelbereich. Eine Matratze mit variablem Härtegrad und hoher Punktelastizität stabilisiert die Wirbelsäule optimal und ein schmerzfreier Schlaf ist möglich.

Der ideale Lattenrost

Es empfiehlt sich ein Lattenrost mit integrierter Schulterabsenkung. So kann auch in der Seitenlage die Schulterpartie absinken und verdreht sich nicht. Dazu passend sollte die Matratze oberflächen-elastisch sein. Auch in der Seitenlage muss die Lordose gestützt werden und die Hüfte einsinken können. Somit sollte der Lattenrost eine Mittelzonenverstellung aufweisen. Mit deren Hilfe kann die Härte der Leisten, und somit des Lattenrostes, individuell an die Körperform angepasst werden.

Posted by Christina

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