Sommer, Sonne, Schlafprobleme – nicht nur Bewohner einer Dachgeschosswohnung kennen das Gefühl, sich in Nächten, in denen es einfach nicht abkühlen will, ruhelos von Seite zu Seite zu drehen. Wenn Sie im Sommer gefühlsmäßig mehr schwitzen als zu schlafen, sorgen diese Tipps für Abkühlung.

Tipp #1: Einen kühlen Kopf bewahren

Kühlende Gurkenscheiben

Wellness zuhause: Abkühlung durch eine natürliche Gesichtsmaske.

Im Sommer würden wir uns manchmal am liebsten ein Bad mit Eiswürfeln einlassen. Leider würde der Kühleffekt nur kurz anhalten und zu allem Überfluss wäre die Gefahr sehr groß, dass wir uns auch noch erkälten.

Stattdessen lieber eine Augenmaske mit Gelkissen oder wahlweise zwei Gurkenscheiben auf die Augen legen. So wirken Sie nicht nur auch nach schwülen Sommernächten frisch, Sie schlafen auch viel schneller ein. Wem das nicht reicht: Schlafen Sie im Sommer auf einem Schaum-Kissen mit Kühlgel. Das sorgt für einen kühlen Kopf!

Tipp #2: Kalte Füße bekommen

Kühlendes Eis für den Sommer

Wenn die Vorstellungskraft an kalte Gegenstände nicht mehr ausreicht: Einfach Eis in der Wärmeflasche herstellen!

Als Variante unseres ersten Tipps füllen Sie Ihre Wärmflasche statt mit heißem Wasser mit kaltem Wasser und legen sie vor dem Schlafengehen für einige Zeit in das Gefrierfach.

Das Prinzip kennen wir ja auch aus den kalten Wintermonaten: Mit kalten Füßen friert man schneller – und im Sommer sind kalte Füße sogar angenehm!

Tipp #3: Frischekick aus der Dose

Feuchte Kühltücher

Feuchte Handtücher spenden angenehme Kühle im Raum.

Es gibt wenig unangenehmeres, als nachts verschwitzt aufzuwachen und nicht mehr einschlafen zu können, weil die Luft im Zimmer zu stehen scheint. Thermalsprays versprechen schnelle Abhilfe. Nebeln Sie sich und Ihr Zimmer großzügig damit ein. So wird es schnell kühler und Sie können wieder sanft ins Reich der Träume gleiten.

Bei unerträglicher Hitze außerdem feuchte Handtücher oder Bettlaken aufhängen – sie wirken wie eine natürliche Klimaanlage ohne die hohen Stromkosten oder die Bakterien, die Klimaanlagen in die Luft schleudern.

Als zusätzlichen Frische-Kick können Sie außerdem einen Ventilator hinter einer tiefgefrorenen Wasserflasche aus Plastik platzieren – dies sorgt für eine frische Brise!

Tipp #4: Back to Nature

Nein, nackt schlafen ist damit nicht gemeint. Weil unsere Körpertemperatur nachts herunterfährt, droht in den frühen Morgenstunden ansonsten akute Erkältungsgefahr. Da heißt es auf atmungsaktive Naturfaser zu setzen. Wählen Sie einen Pyjama und Bettwäsche aus Leinen, Seide oder Naturbaumwolle.

Ohne Bettdecke fühlen wir uns seltsam ausgeliefert und schutzlos. Und der wohlige Kuschelfaktor geht auch verloren. Decken Sie sich deshalb in den heißen Sommermonaten mit einem Leintuch oder einer dünnen Sommerdecke zu.

Auch hier gilt: Natur ist Trumpf! Eine Sommerdecke mit leichter Daunenfüllung sorgt für ein federleichtes Gefühl auf der Haut ohne zu viel Hitze zu erzeugen. So sind Sie garantiert sommerlich gebettet!

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Tipp #5: In kühleren Gefilden

Abkühlung auf dem Balkon

Wenn alle Stricke reißen, kann ein Trip auf Balkonien Abhilfe verschaffen.

Unser ehrliches und aufrichtiges Beileid gilt an dieser Stelle unseren Freunden im Dachgeschoss, die unter der sommerlichen Hitze ganz besonders leiden müssen. Außenjalousien, die am Morgen geschlossen werden, helfen, die Wärme des Tages abzuhalten. Lüften Sie vor dem Zubettgehen und kippen Sie in der Nacht das Fenster.

Wenn das Schlafzimmer sich trotzdem zunehmend in eine Dampfsauna verwandelt, ist es Zeit, ein neues Schlafdomizil zu beziehen. Schlafen Sie im Sommer möglichst niedrig. Oder übernachten Sie auf Balkonien. Beim wildromantischen Campen auf dem Balkon können Sie Sterne statt Schäfchen zählen.

Tipp #6: Gegen Hitze ist ein Kraut gewachsen

Ein weiterer Tipp aus der Kategorie natürliche Abkühlung.  Mutter Natur hält viele Mittelchen bereit, die bei Hitzewallungen und Schweißausbrüchen kühlen. Aloe Vera und Eukalyptus gelten als wahre Wunderwaffen und sind als Gel erhältlich.

Wasser im Glas

Wer hätte das gedacht: Viel Wasser trinken, am besten jedoch lauwarm statt eiskalt!

Trinken Sie sich außerdem zum angenehmen Frischegefühl! Auch wenn die Versuchung groß ist: Eisgekühlte Getränke sorgen leider dafür, dass die Blutgefäße sich verengen und unser Körper Wärme schlechter nach außen abgeben kann. Lauwarme Getränke stehen dagegen für Ausgeglichenheit.

Salbei ist das Allroundtalent unter den Küchenkräutern und erfrischt trockene Kehlen bei 30 Grad im Schatten als Tee oder im Wasser. Basilikum und Himbeeren sind weitaus mehr als nur Dekoration, sondern regulieren auch den Wärmehaushalt auf stylische Art und Weise. Auch Zitronenmelisse und Holunder haben das Zeug zum IT-Getränk.

Tipp #7: Ein völlig neues Lebensgefühl

Eigentlich lieben wir ja den Sommer und laue Sommernächte. Und wenn wir von unseren südländischen Freunden lernen, ist auch die Tatsache, dass die Nächte oft nur wenig Erfrischung bringen, gar nicht weiter tragisch.

Statt nur neidisch darauf zu blicken, dass im Süden während der Sommermonate der Mittagsschlaf Pflichtprogramm scheint, sollten auch Sie Siesta halten. Und wer sich tagsüber ausruht, kann abends länger den Grillen zuhören und ärgert sich weniger darüber, wenn der Schlaf sich nicht sofort einstellt.

Veröffentlicht von Christina

One Comment

  1. Eine wirklich sehr schöne Arbeit!!

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