Daunenhandschuhe kaufen:
so erkennen Sie die Qualität

Daunenhandschuhe versprechen selbst bei klirrenden Temperaturen angenehm warme Hände. Wichtig für Sportler, die im dichten Schneetreiben unterwegs sind, aber auch für jeden, der im Winter einfach nicht frieren will. Die Modelle unterscheiden sich allerdings stark, insbesondere was Qualität und Verarbeitung betrifft. Beim Kauf von Daunenhandschuhen gibt es also einiges zu beachten – was genau, das erfahren Sie in diesem Ratgeber von Daunenfeder.com.

Arten von Daunenhandschuhen

Der Punkt, an dem sich viele Produkte voneinander unterscheiden, ist die Daunenart. Während Eiderdaunen absolute Luxusgüter mit nahezu perfekter Wärmeleistung sind, sind Entendaunen günstiger zu haben, dafür nicht ganz so hochwertig.

Gänsedaunen wiederum spiegeln das Mittelfeld wieder. Aber: Im Vergleich zu anderem Füllmaterial, beispielsweise Kunstfasern, haben sie alle drei Daunenarten die Nase vorn.

Qualität bei Daunenhandschuhen

Neben der Daunenart, gehen viele Verbraucher über den Preis, um an ihm die Qualität zu erkennen – als alleinige Grundlage ist er jedoch nicht ausreichend. Handschuhe aus Daunen sind in unterschiedlichen Preissegmenten angeordnet und beginnen bei rund 50 Euro, können aber auch durchaus mit 200 Euro zu Buche schlagen.

Folgendes Modell konnte uns beispielsweise in puncto Wärmevermögen überzeugen.

Empfehlung
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Die Gänsedaunen mit ihrer hohen Bauschkraft isolieren optimal und lassen sich bei Bedarf mit geringem Packmaß verstauen. Durch die Kammerkonstruktion bleibt die Daune auch vorne im Fingerbereich und verhindert ein Auskühlen.

Dass teure Daunenhandschuhe tatsächlich hochwertiger sind, heißt das jedoch noch lange nicht.

Federleichte Daunenfeder

Die Bauschkraft ist ein wichtiger Wert für die Erkennung von qualitativ wertvoller Daunenprodukte.

Ihr Augenmerk sollten Sie in erster Linie auf den Messwert cuin richten, der über die Daunen-Bauschkraft informiert.

Die Bauschkraft ist gleichzusetzen mit der Wärmeleistung. Das heißt: Je höher der cuin-Wert, desto besser halten die Handschuhe warm und erfüllen damit ihren wichtigsten Zweck.

Hinzu kommen zwei weitere Aspekte, die Sie beim Kauf Ihrer neuen Daunenhandschuhe, z.B. Skihandschuhe berücksichtigen sollten:

1. Achten Sie auf eine wasserabweisende Oberfläche, um die Daunen vor Feuchtigkeit zu schützen.

2. Achten Sie auf ein ausgeglichenes Mischverhältnis zwischen Federn und Daunen, um optimale Isolation und gleichzeitig Stabilität zu erzielen.

Echte Daunen vs. Kunstfasern

Die Vorteile einer Daunenfüllung sind im direkten Vergleich zu Kunstfasern einfach zu identifizieren – speziell ihr geringes Gewicht bei identischer Wärmeleistung sticht besonders hervor.

Das steigert den Tragekomfort und macht die Daunenhandschuhe besonders anschmiegsam. Ideal zum Beispiel für Wintersportler, Reiter oder auch auf einer langen Wanderung im Schnee.

Handschuhe mit Daunenfüllung haben den Vorteil, dass sie bei gleicher Wärmeleistung deutlich leichter sind.

Ein großer Nachteil der Daunenhandschuhe ist allerdings die Empfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit, durch die die Daunen verklumpen und einen Teil ihrer Isolierungsleistung einbüßen.

Ein Defizit, das sich jedoch mit einer wasserabweisenden Materialoberfläche der Handschuhe beheben lässt.

Dennoch entscheiden sich manche Käufer weiterhin für Kunstfasern. Das liegt manchmal an den unkomplizierteren Pflegeeigenschaften, aber auch daran, dass Kunstfaser-Modelle kostengünstiger sind – das alles geht jedoch zulasten des Gewichts, der Anschmiegsamkeit und der Wärme- und Isolierleistung.

Tierschutz bei Daunenhandschuhe

Tierschutz Gänse

Tierschutz ist bei Daunenprodukten oberstes Gebot!

Handelt es sich um Freiland- oder reine Stalltiere? Wie werden die Vögel ernährt und auf welche Art und Weise werden die Daunen gerupft? Diese Fragen sollten Sie sich grundsätzlich immer stellen, wenn Sie Daunenprodukte kaufen, denn: Die Haltungsbedingungen haben großen Einfluss auf die Daunenqualität.

Außerdem tragen wir alle (als Käufer der Produkte) natürlich auch eine Verantwortung gegenüber den Tieren. Es gilt:

  • Vor allem der Lebendrupf stellt ein großes Problem dar. Die Daunen werden einfach aus den lebenden Tieren gerissen, was große Schmerzen und Qualen bedeutet.
  • Renommierte Hersteller, die auf derartige Praktiken verzichten, legen ihre Bezugsquellen offen oder besitzen ein entsprechendes Zertifikat, wie beispielsweise „Traumpass“.
  • Grundsätzlich sollten Sie außerdem auf Produkte aus Osteuropa oder Asien verzichten, wo „Rupfmethode“ und Haltebedingungen nicht mit Tier- und Umweltschutzstandards, die hierzulande gelten, zu vereinbaren sind.

Daunenhandschuhe sind sicherlich kostspieliger als Modelle mit Kunstfaserfüllung, überzeugen dafür jedoch mit ihren individuellen Vorteilen. Die Qualität dabei richtig einzuschätzen ist nicht schwer. Beachten Sie neben dem Preis einfach die aufgeführten Punkte – und schon kommen Sie mit warmen Händen durch den kalten Winter.