Die besten Daunendecken nach Wärmeklassen

Nicht zu kalt, nicht zu warm, sondern perfekt: So wünscht man sich die neue Daunendecke. Auf der Suche nach dem perfekten Schlafklima werden Sie schnell merken, dass Bettdecke nicht gleich Bettdecke ist. Vor allem unterschiedliche Wärmeklassen, Deckenarten und weitere Einflussfaktoren müssen hier Berücksichtigung finden. Bei Daunenfeder.com lesen Sie, worauf es ankommt.

Deckenarten und Wärmeklassen

Beim Blick in die vielen Onlineshops und im Fachhandel für Daunenbettdecken fällt sofort auf, dass Daunendecken nach „Arten“ unterteilt werden – und zwar gleich drei Stück:

  • Sommerdecken
  • Winterdecken
  • Ganzjahresdecken

Hier liegen Sie mit der Vermutung, dass Winterdecken wärmer sind als Sommerdecken natürlich genau richtig – und Ganzjahresdecken kann man eben das ganze Jahr über verwenden.

Allerdings bedeutet das nicht, dass die Deckenart die Wärmeklasse bestimmt, denn: Wärmeklassen spiegeln nicht nur wieder, wann Sie benutzt werden, sondern vor allem welches Wärmebedürfnis Sie haben.

Dieses Bedürfnis wird außerdem mit den Temperaturen in Ihren Schlafräumen kombiniert, um so genau die Wärmeklasse parat zu haben, die Sie benötigen, um sich rundum wohlzufühlen.

Die vier Wärmeklassen

Bei Daunendecken unterscheidet man (wie bei allen Decken) insgesamt vier Wärmeklassen. Ermittelt werden die Wärmeklassen anhand ihres Isoliervermögens und dem Wärmebedürfnis, das Sie als Nutzer haben:

1. Daunendecken der Wärmeklasse 1 sind dann die richtige Wahl, wenn Ihnen häufig zu warm ist, sie im Schlaf schwitzen und die Schlafräume sehr warm sind. Daunenbettdecken dieser Kategorie werden meist im Sommer eingesetzt. Dieses Produkt ist das Richtige für Sie:

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Die Decke eignet sich vor allem im Sommer und sorgt vor allem mit ihrer Leichtigkeit für ein angenehmes Schlafklima!

2. Daunenbettdecken der Wärmeklasse 2 sind ideal, wenn Sie ein leichtes Wärmebedürfnis besitzen und die Schlafräume angenehm warm sind – das ist meist in der Übergangszeit von Frühling auf Sommer oder von Sommer auf Herbst der Fall. Dieses Produkt ist das Richtige für Sie:

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Vor allem in der Übergangszeit ist die Wahl der richtigen Bettdecke besonders wichtig. Hier sind Sie mit dieser Bettdecke sehr gut beraten!

3. Daunendecken der Wärmeklasse 3 kommen zum Einsatz, wenn die Tage kälter werden und ihr Wärmebedürfnis steigt. Perfekt für den späten Herbst und frühen Winter (beziehungsweise milden Winter).

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Wenn es noch zu warm für eine extra-warme Daunendecke ist, dann ist dieses Produkt absolut die ideale Wahl für Sie!

4. Herrscht draußen und drinnen klirrende Kälte und können Sie es überhaupt nicht warm genug haben, so bleibt noch die Daunenbettdecke der Wärmeklasse 4.

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Die Einteilung in vier Wärmeklassen entspricht dem Standard, wobei manche Hersteller auch fünf oder noch mehr Stufen einbauen, um noch bessere Abstufungen vornehmen zu können. Letztendlich ist die Bettdecke allein jedoch nicht entscheidend – auch Ihr Wärmetyp beeinflusst die Wahl der Wärmklasse.

Welche Wärmeklasse Sie brauchen

Grundsätzlich hat man sich mit der Aufteilung in vier Wärmeklassen natürlich etwas gedacht. Allerdings bedeutet das natürlich nicht, dass jeder Mensch bei zum Beispiel 25 Grad Außentemperatur unbedingt eine Daunenbettdecke der Wärmeklasse 1 benutzen muss – manch einer fühlt sich hier immer noch mit der Wärmeklasse 2 gut beraten.

Neben der Wärmeklasse ist also auch ihr persönlicher Wärmetyp entscheidend:

  • Je hitzesensibler oder wärmeempfindlicher Sie sind und je mehr Sie schwitzen, desto geringer sollte die Wärmeklasse im Sommer sein. Fragen Sie sich einfach: „Ist mir häufig zu heiß?“
  • Je wärmebedürftiger Sie sind, desto höher sollte die Wärmeklasse sein. Wenn Ihnen meist kalt ist und Sie auch im Sommer lieber eine lange Hose anziehen, sollte es auch in wärmeren Nächten mindestens Wärmeklasse 2 sein.
  • Natürlich gibt es nicht nur „schwarz und weiß“, auch Mischtypen sind an der Tagesordnung. Das macht eine Einteilung noch schwerer, weshalb es sich lohnen kann, mehrere Daunenbettdecken zuhause zu haben.

Auf die Entscheidung können zusätzlich weitere Faktoren Einfluss haben. So ist es im Bett natürlich wärmer, wenn noch eine Person neben Ihnen liegt.

Auch die Art der Bettwäsche (Satin ist beispielsweise kälter als Baumwolle oder Seide) und die Matratze sind Punkte, die Sie nicht unterschätzen sollten. Hier haben Sie also noch weitere Hebel, an denen Sie ansetzen können, um das perfekte Schlafklima zu finden.

Je wärmer desto teurer

Je mehr eine Daunendecke wärmt, desto hochwertigere Daunen wurden verarbeitet. Das schraubt natürlich den Herstellungspreis nach oben, weshalb es durchaus so sein kann, dass wärmere Bettdecken teurer sind.

Allerdings ist Qualität hier das Stichwort: So ist eine Gänsedaunenbettdecke der Wärmeklasse 4 natürlich sehr viel günstiger als eine Eiderdaunendecke der Wärmeklasse 1 oder 2 – einfach, weil die Eiderdaunen hochwertiger aber bei diesem Klassenunterschied nicht unbedingt wärmer sind.

Warme Winter-Eiderdaunenbettdecken kosten gerne mehr als 3.000 Euro, während sehr hochwertige Winter-Gänsedaunendecken selten mehr als 500 Euro kosten.

Ganz unabhängig von den Wärmeklassen sollten Sie beim Kauf Ihrer neuen Daunendecke den Tierschutz nicht aus den Augen lassen. Achten Sie beispielsweise auf das Traumpass-Siegel, das sicherstellt, dass die Daunen auf dem Tot- und nicht aus dem qualvollen Lebendrupf stammen – das sollte Pflicht sein und sichert Ihnen einen angenehmen, warmen oder kühlen Schlaf. Ganz so, wie Sie es am liebsten mögen.